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Jičín - Libosad |
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1. Jičín - Waldsteinplatz - Libosad (2 Km) - unter dem Gipfel Zebín (2,5 Km) - Kbelnice (4,5 Km) - Jičín - Waldsteinplatz (6,5 km)
2. Jičín - Waldsteinplatz - Libosad (2 Km) - Valdice (3 Km) - unter dem Gipfel Zebín (4 km) - Kbelnice (6 Km) - Jičín - Waldsteinplatz (8 km)
Die erste schriftliche Erwähnung über Jičín
als Gutbesitz in der Urkunde der Königin Guta von Habsburg
stammt aus dem 1. August 1293. Die Stadt wird an der Wende
des 13. und 14. Jahrhunderts gegründet. Ihr Name bekam sie
wahrscheinlich von der Königin Guta (auf tschechisch Jitka)
- Jitkas Stadt - Jičín).
Schloss Jičín
Das Schloss wurde nach dem Jahr 1608 im Renaissancestil umgebaut,
12 Jahre später wurde es durch eine Schie3pulverexplosion
zerstört und unter Albrecht von Wallenstein im Jahre 1633
im Barockstil wieder erbaut. Heute befindet sich hier das
Kreismuseum und Galerie und eine kleinere Galerie mit der
Exposition der Werke des akademischen Malers Radek Pilař.
Die grö3te Aufschwung erlebte die Stadt während der zehnjährigen
Herrschaft Albrechts von Walensteins der die Stadt in der
ersten Hälfte des 17. Jhs. zu seiner Residenz erheben wollte.
Er hat heir viele neue Gebäude gegründet (Hl. Jakobs Kirche,
Jesuitenkollegium, Seminar und Gymnasium) er hat das ursprüngliche
vernichtete Schlo3 als ein repräsetatives Gebäude mit drei
Innenhöfen, von denen der erste wunderschöne Arkaden hat,
neu erbaut. Neben dem Schloss steht die Kirche des Heiligen
Jakob, die später mit dem Schloss durch den Verbindungsgang
verbindet wurde. Der Dom begannen die italienischen Architekte
des Wallensteins zu bauen, aber die Bauarbeiten wurden nach
Wallensteins Tode untergebbracht. Der Dom bleibt bis heute
unfertig, er hat keine Türme und Kuppel.
Nordöstlich von Jičín hat Albrecht von Waldstein einen ausgedehnten
Wildpark mit einem Ehrenhof und einer Loggia errichtet, zu
dem von der Stadt eine vierreihige Lindenallee führt.
Weiter im Nordosten- in dem heutigen Dorf Valdice - hat er
ein Kartäuserkloster gestiftet. In der Kirche "Maria
Himmelfahrt", die zum Komplex des Klostergebäudes gehörte,
wurde Albrecht von Waldstein in den Jahren 1636- 1785 begraben.
Das Zentrum der Stadt bildet der Marktplatz, der aus allen
Seiten mit Lauben umrahmt ist. Die Stadt wurde durch die Wallgraben
und durch die Stadtmauer mit den Bastionen geschützt. Die
Teile der Befestigung sind auf den ganzen Umfang des historischen
Stadtzentrums erhalten, besonders beim Valdicer Tor (eine
Dominante der Stadt) und weiter nach Süden im gegenwärtigen
Schlosspark.
Von dem Valdizer Tor gehen Sie über die rote Markierung an
der Kaserne vorbei, die Lindenalee entlang zum Wildwald mit
einem Ehrenhof und einer Loggia. Das ganze Objekt ( und viele
andere Sehenswürdigkeiten in Jičín und der Umgebung) lie3
hier Albrecht von Wallenstein von seinen Italienischen Architekten
bauen. Sie setzen nach Valdice zum Kartäuserkloster (heute
ein Gefängnis) fort. Dann kehren Sie zu der Kreuzung mit dem
blauen Wegzeichen zurück und gehen nach deisem Wegzeichen
unter den Basalthügel Zebín (die Möglichkeit den ansträgenden
Aufstieg zum Gipfel mit einer Barockkapelle unternehmen),
wo sich ein Kirchhof mit der Kirche und dem polygonalen Glockenturm
befindet.
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